Start-up NÜWIEL im Finale der Food+City Challenge in Texas

Es geht steil nach oben: Das Start-up NÜWIEL der beiden TUHH- und
NIT-Absolventen Natalia Tomiyama und Sandro Rabbiosi hat sich als einziges
europäisches Start-up für die Food+City Challenge in Austin, Texas,
qualifiziert – und steht im Finale. Der Wettbewerb zeichnet Start-ups aus, die
die Nahrungsmittelversorgung in Großstädten verbessern wollen. Mit dem
elektrisch betriebenen Anhänger von NÜWIEL können Fahrradfahrer Lasten –
wie Lebensmittel – selbst bei Steigungen leicht transportieren. Am 4. Februar
erfahren Tomiyama, Rabbiosi und Mitgründer Fahad Khan, ob sie den Sieg
und das Preisgeld in Höhe von 50.000 US-Dollar mit nach Hause nehmen
können.

 

 

 

 

 

 

 

 
Als Gewinner der Food+City Challenge kämen die Alumni des NIT Northern
Institute of Technology Management und der Technischen Universität
Hamburg ihrem Ziel ein Stück näher – eine alternative Transportlösung
anzubieten, die Lärm, Stau und Luftverschmutzung in unseren Städten
verringert. „An der Food + City Challenge teilnehmen zu dürfen, bietet uns
die Möglichkeit, unseren Anhänger erstmals international zu präsentieren. Wir
erhoffen uns viel Austausch mit anderen Start-ups, die bereits Erfahrung mit
dem Thema Last Mile Delivery in den USA haben und wollen die Chance
nutzen, um ein eigenes Netzwerk aufzubauen. Mit dem Preisgeld wollen wir
unseren Prototypen weiterentwickeln“, sagt Natalia Tomiyama. Die Tickets
nach Austin haben die drei gewonnen: Am 24. Januar setzten sie sich im
Finale des Hamburg Startup Mixxer gegen drei andere Start-ups durch.

NÜWIELs Anhänger ist für innerstädtische Kleintransporte konzipiert und
erleichtert das Fahrradfahren mit Gepäck durch ein intelligentes Brems- und
Beschleunigungssystem. Sensoren messen die Last des Anhängers und
können feststellen, ob es bergauf oder bergab geht. Dadurch wird je nach
Bedarf die Schubkraft des Elektromotors reguliert oder das dreifach gesicherte
Bremssystem aktiviert. Mit wenig Anstrengung kann Gepäck bis zu 120 kg
transportiert werden. Die ersten Prototypen hat NÜWIEL bereits entwickelt
und getestet; das Patent ist angemeldet. Die Erfindung der Gründer
überzeugt: Die Förderprogramme EXIST, InnorampUp und Climate-KIC
konnten sie bereits für sich gewinnen.