Chancen und Risiken disruptiver Innovationen

BeOne Hamburg und die Innovations Kontaktstelle Hamburg veranstalteten Informations-  und Diskussionstag mit Impulsgebern zum Thema Durchbruchsinnovationen

„Sind disruptive Innovationen immer erfolgreich? Kann ich sie frühzeitig erkennen und kann ich mich dagegen wehren?“ Mit diesen Fragen leitete Professor Sönke Albers (Dean of Research, Kühne Logistics University) als Schirmherr der Veranstaltung das Thema ein. Knapp 60 Teilnehmer waren am 13. Oktober 2015 der Einladung von BeOne Hamburg und der Innovations Kontaktstelle Hamburg in die Kühne Logistics University gefolgt und diskutierten über Chancen und Risiken disruptiver Innovationen.

Vier Impulsgeber aus Wissenschaft und Wirtschaft hatten die Veranstalter für das Thema disruptive Innovationen gewinnen können. Durch das vorgegebene Pecha Kucha Format, einer Art visuellem Storytelling, war die Länge der Beiträge auf 20 Folien à 20 Sekunden begrenzt.

Den Anfang machte Professor Christian Barrot (Marketing & Innovation, Kühne Logistics University) mit seiner These „Etablierte Konzernstrukturen sind mit disruptiven Innovationen völlig überfordert“. Dem konnte Ralf Kross (VW-Werk Emden) entgegen treten. Als Leiter der Digitalen Fabrik setzt er seit zwei Jahren eine Cave zur virtuellen Absicherung im Planungsprozess ein und gab einen Einblick in die digitalen Methoden der Fertigungsplanung. Professor Markus Nüttgens (Wirtschaftsinformatik, Universität Hamburg) führte anschließend mit sehr anschaulichen Beispielen durch die „Top 10 der disruptiven Innovationen“. Im letzten Beitrag nahm Stefan Puriss (E-Commerce-Experte) das veränderte Kundenverhalten unter die Lupe und appellierte an die Teilnehmer „Wir müssen Kundenzentrierung neu definieren!“.

Nach kurzer Pause startete dann die Dialogphase: vier Räume, vier Impulsgeber, wechselnde Teilnehmer, jeweils 20 Minuten. Perspektiven aus unterschiedlichen Branchen und Einschätzungen zur Digitalisierung führten zu intensiven wie auch kontroversen Diskussionen, welche Innovationen zukünftig Erfolg haben werden. Einig waren sich alle Teilnehmer, dass Unternehmen Freiräume schaffen müssen, um Chancen zu erkennen.

Neben großen Hamburger Unternehmen wie Blohm & Voss, Beiersdorf, Drägerwerk, HPA, Hapag-Lloyd, Hermes, NXP und Tchibo waren auch mittelständische Unternehmen und innovative Start-ups vertreten. Für 2016 plant BeOne Hamburg eine weitere Folgeveranstaltung.

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Visual Recording (Bild: BeOne)

Visual Recording (Bild: BeOne)

 

 

 

 

 

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