Projekte

100 Hektar Südlage – bis heute sind mehr als 160.000 Quadratmeter attraktive Büroflächen entstanden, dazu Wohnungen und ein Hotel. Und es geht weiter … neue Projekte wie zum Beispiel HIP – Hamburg Innovation Port oder Wohnungen an der Harburger Schloßstraße im channel hamburg.

HIP Hamburg Innovation Port

Hamburg Innovation Port ist auf dem Weg

60.000 Quadratmeter für Wirtschaft und Wissenschaft

Zuerst war es nur eine Idee – jetzt nimmt der Hamburg Innovation Port (HIP) Gestalt an. Schritt für Schritt. Die Vorbereitungen für die Gründungsarbeiten des ersten Bauabschnitts „HIP one“ auf dem zwei Hektar großen Areal an der Blohmstraße sind im Gange. Und mit der öffentlichen Plandiskussion ist auch das Baurecht für die weiteren Bauabschnitte auf einem guten Weg.

Wachstumsinitiative für die TU Hamburg, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt sowie ein Institut der Fraunhofer-Gesellschaft gleich nebenan – und mittendrin der HIP: Innovation wird in Harburg gemacht. Im ersten Bauabschnitt des HIP entstehen rund 6.000 Quadratmeter für Büros und Forschungslabors. Doch schon jetzt ist die Nachfrage nach weiteren Räumen groß, „HIP two“ soll sich nahtlos anschließen.

Zum „HIP two“ wird auch ein Hochhaus gehören, mehr als 60 Meter hoch. An der geplanten Stelle wäre es aber noch nicht genehmigungsfähig, genau wie andere Details des Masterplans der Rotterdamer Architekten MVRDV. Deshalb ist inzwischen das Verfahren für den neuen Bebauungsplan „Heimfeld 51“ eingeleitet worden. Am Ende soll eine 60.000 Quadratmeter große Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Wissenschaft entstanden sein.

www.hamburg-innovation-port.com

Das weiße Haus

Architektonische Vielfalt im Channel

Beginn der Bauarbeiten fürs Weiße Haus

Neu neben Alt – eines der Alleinstellungsmerkmale im Harburger Binnenhafen. Das gilt auch für den historischen Grund zwischen Harburger Schloßstraße und Kaufhauskanal. Hinter dem Bornemannschen Haus ist mit dem Bau des Weißen Hauses begonnen worden.

Gleich neben der Hair Lounge von Angelika Leber führt der Weg von der stark frequentierten Schloßstraße in die Idylle am Kaufhauskanal. Der ist jetzt für einige Monate dicht, denn dort stehen Baumaschinen und Container. Die Bauarbeiten für das Weiße Haus, das gar nicht so weiß sein wird, wie sein Name annehmen lässt, sind gestartet. 

Denkmalschützer und Hamburgs ehemaliger Oberbaudirektor Prof. Jörn Walter hatten Bedenken, dass die helle Farbe den Blick auf das benachbarte historische Bornemannsche Haus trüben könnte. Deshalb wird das neue Haus nun ein bisschen grauer.

Geblieben ist das ursprüngliche Konzept: In vier Geschossen plus einem Staffelgeschoss entstehen 35 Mietwohnungen mit Größen von 36 bis 100 Quadratmetern. Fast alle Wohnungen haben einen offenen Wohn- und Essbereich sowie französische Balkons mit Blick auf den Kaufhauskanal.

www.hchagemann.de

Hotel Hafen Harburg

Hotel „Hafen Harburg“ vor dem Start

Städtebaulich besonders wertvoll

Innovationen, Ideen und internationale Kontakte – das ist der Channel Hamburg. Aber immer noch fehlen im Quartier Hotels für Gäste aus aller Welt. Ein Projekt wird jetzt Wirklichkeit: Die Lorenz Gruppe hat Ende Dezember 2017 den Bauantrag für das geplante 4-Sterne-Hotel am Veritaskai mit 214 Zimmern, Gastronomie und Konferenzbereich eingereicht.

Noch werden die finalen Gespräche mit dem Investor für den ca. 45-Millionen-Euro-Bau geführt. Projektentwickler Frank Lorenz hofft, dass schon im Mai mit dem Bau begonnen werden kann. Zuvor müssen noch einige Details geklärt werden.

 Nicht nur für die Fassade des 65 Meter hohen Hotels „Hafen Harburg“ gab es einen Wettbewerb, auch für die Gestaltung des Freiraums rundherum wurde um Ideen gebeten. Das unterstreicht die städtebauliche Bedeutung dieses Projekts. Von Anfang an hatten Fachbehörden, Bezirksamt und Kommunalpolitiker Wert auf die freie Zugänglichkeit der Uferbereiche gelegt. Wenn man schon die Stadt ans Wasser rückt und dies als neues Quartier feiert, muss diese besondere Atmosphäre auch für jeden erlebbar sein. 

Der Wettbewerb um die attraktivste Freiraumgestaltung ist mittlerweile entschieden und der Entwurf wird derzeit noch einmal überarbeitet.

www.Lorenz.Hamburg

HafenQuartier und Neuländer Quarree

Und sie bewegen sich doch

HafenQuartier und Neuländer Quarree

Auf der einen Seite eine exponierte Lage als Eingangstor zum Innovationsquartier Binnenhafen, auf der anderen Seite Nitrosamine, Lärm- und Denkmalschutz – das sind die extremen Randbedingungen für die Projektentwicklungen HafenQuartier Harburg (ehemals EcoCity) und Neuländer Quarree.

Auf den ersten Blick fallen zerbrochene Fensterscheiben und eine zuwuchernde Brache auf. Doch hinter den Kulissen tut sich einiges. So arbeitet die Investorengruppe für das HafenQuartier gemeinsam mit dem Bezirksamt Harburg an der Entwicklung eines „vorhabenbezogenen Bebauungsplans“ – also an einem maßgeschneiderten Plan auf Basis der bekannten Entwürfe von tecArchitecture. 

Da hier auch der Bau von Wohnungen geplant ist, stellt der Emissionsschutz weiterhin die anspruchsvollste Herausforderung für den Projektentwickler dar. Dabei legt das Bezirksamt Wert darauf, dass hafentypische Betriebe in ihrer Produktion nicht durch empfindlichere Nutzungen in der Nachbarschaft eingeschränkt werden. Der frühere Projektentwickler des Neuländer Quarrees hatte umfangreiche Bauvoranfragen für Wohnungen, Gewerbe, ein Hotel und einen Technologiepark gestellt. Der neue Eigentümer, die CG-Gruppe, hat nun aber erklärt, diese Bauvoranfragen nicht zu übernehmen und die bisherigen Planungen zu modifizieren. Damit seien auch alle Befreiungen von den Vorgaben des Bebauungsplans hinfällig. Zuvor hatten genau diese Befreiungen noch für Streit zwischen Verwaltung und Politik gesorgt. Klar ist nur: Einen Baubeginn im Frühjahr 2018 wird es für das Neuländer Quarree kaum geben können.