Die TUHH soll wachsen

Die Stadt investiert in mehr Professuren, Studienplätze und in die Forschung.

Der Senat hat am 23. Januar 2018 das Wachstumskonzept für die Technische Universität Hamburg (TUHH) verabschiedet. Ziel ist es, sowohl die Kapazitäten im Bereich der Ingenieursausbildung der TUHH als auch ihre Schlagkraft in Forschung, Entwicklung und Technologietransfer zu erhöhen. Das Budget der Hochschule soll dafür in den kommenden fünf Jahren um insgesamt 19 Mio. Euro steigen, die Zahl der Studierenden langfristig auf bis zu 10.000 anwachsen und das Studienangebot ausgeweitet werden.

Geplant ist, zusätzlich 15 Professorinnen und Professoren in der ersten Wachstumsphase einzustellen. Wesentlicher Baustein ist außerdem eine wettbewerbsorientiertere Hochschulsteuerung, insbesondere in der
Forschung. Das Wachstumskonzept ist insgesamt auf zehn Jahre ausgelegt und gliedert sich in zwei Phasen.

Die TU Hamburg ist schon jetzt ein renommiertes Zentrum ingenieurwissenschaftlicher Ausbildung und Forschung, das weit über Hamburg hinaus bekannt ist. Mit dem Konzept zur Weiterentwicklung wollen wir nun dafür sorgen, dass die Hochschule weiter wächst und auch in Zukunft eine entscheidende Rolle als Innovationsmotor für Hamburg spielt. Als Ideenschmiede und Zukunftslabor für Forschung und Entwicklung hat sie durch Erfindungen und neue Technologien großen Einfluss auf die gesellschaftliche Entwicklung. Von dem Wachstum profitiert somit der gesamte Wissenschaftsstandort und alle Bürgerinnen und Bürger in der Metropolregion Hamburg.
– Katharina Fegebank, Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung

In der Aufbauphase von 2018 bis 2022 sollen – entsprechende Zustimmung der Bürgerschaft vorausgesetzt – die Mittel, die die TUHH von der Stadt erhält, um 19 Millionen Euro steigen. Zudem sind mindestens 15
neue Professuren geplant, die vor allem für den Ausbau der Informatik und zur Stärkung der Clusterthemen eingesetzt werden sollen.

Vor Ende der ersten Wachstumsphase soll eine Evaluierung durch eine externe Expertenkommission erfolgen. Basierend auf den Ergebnissen wird dann eine zweite Ausbauphase für den Zeitraum 2023 bis 2028 definiert, die aktuelle und künftige Herausforderungen und Megatrends in den Ingenieurwissenschaften berücksichtigen soll.

Hendrik (Ed) Brinksma

Mein Ziel ist es, das große Potenzial, die weltweit führende Expertise der TUHH, mit den ebenso
hervorragenden Möglichkeiten der Stadt Hamburg zu verbinden. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit innerhalb der TUHH wie auch mit der Stadt Hamburg, denn tatkräftig und gemeinsam werden wir unser Wachstumsziel erreichen. Damit führen wir die TUHH in eine neue Ära.

– Prof. Dr. Ed Brinksma, designierter Präsident der TUHH