TuTech entwickelt Klimafolgen-Management
Es verändert sich ständig: Seit Bestehen der Erde unterliegt ihr Klima zum Teil extremen Schwankungen. Ein Prozess, der auf natürliche, aber auch auf menschliche Einflüsse zurückzuführen ist. Mögliche Szenarien, die durch den Klimawandel zeitnah in Norddeutschland auftreten können, sind steigendes Hochwasser an der Elbe, intensivere Schädlingsplagen in Land- und Forstwirtschaft sowie häufigere Starkregenfälle.
Bis zum Jahr 2014 soll das Forschungsprojekt Klimzug-Nord Lösungsansätze bieten, mit denen die Metropolregion Hamburg künftig den Folgen des Klimawandels begegnen kann. Denn eines muss uns allen klar sein: Selbst durch einen erfolgreichen Klimaschutz ist eine kurzfristige Minderung der zu erwartenden Klimaänderungen nicht mehr möglich. Aus diesem Grund besteht für die Gesellschaft, Wirtschaft und Politik ein dringender Bedarf daran, nach Möglichkeiten zu suchen, sich dem Klimawandel besser anzupassen. Mit dem Programm „KLIMZUG“ – Klimawandel in Regionen zukunftsfähig gestalten – fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) sieben ausgewählte Regionen Deutschlands, unter anderem die Metropolregion Hamburg, für die Dauer von fünf Jahren. Hiervon sollen erhebliche Impulse für andere Gebiete ausgehen, sowohl national als auch weltweit.
„KLIMZUG-NORD“ ist ein Verbund anerkannter und renommierter Partner aus Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Behörden, behördennahen Einrichtungen und Unternehmen. Dabei lautet das langfristig angelegte Ziel der Forschungen, Datenauswertungen und Analyse-Verfahren: die Entwicklung eines bis ins Jahr 2050 reichenden Masterplans „Klimafolgen-Management“. (pen)